MARCELLE ERNST                                                                                                                                                                                 ĂśBER MICH / PRESSE

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Marcelle Ernst

Geboren 1975 in Langenthal, lebt und arbeitet in Langenthal

www.marsili.ch          

Marcelle Ernst     Talstrasse 14      4900 Langenthal       Fon: 0041 78 890 44 44

marcelleernst@hotmail.com                                           Personalblatt als PDF

Ausbildung

 

1997- 1998

Vorkurs an der Hochschule der KĂĽnste Bern

1999 - 2004

Hochschule der KĂĽnste Bern

2004

Diplom Hochschule der KĂĽnste Bern

Ausstellungen

 

2002

„Outlet“, Studienprojekt im öffentlichen Raum, Messestadt München-Riem (Kat.)

2003

KunstgARTen Galerie Aarwangen

2003

Ausstellung „Take away“, Langenthal

2003

Ausstellung „Suburban fields“, Schönbühl, Videoinstallation

2004

Ausstellung  „Persönlich“, Kunsthaus, Langenthal

2005

Altes SchĂĽtzenhaus, Zofingen

2005

Kornhaus Aarwangen

2005

Wartsaal 3, Bern

2005

Ausstellung “Take away 2” in Langenthal

2006

KunstgARTen Galerie Aarwangen

2006

Ausstellung „Gastfreundschaft“, Künstlerhaus Solothurn

2007

Ausstellung „3-Sam“, Altes Schützenhaus, Zofingen

2007

Paulus-Akademie, ZĂĽrich

2008

Galerie Chrämerhuus, Langenthal

2008

Galerie LeuenbrĂĽggli, Langenthal

2008

Jungkunst Winterthur

2009

Gruppenausstellung Genua Italia

2009

Galerie Kunstreich Bern

2010

Galerie KunstgARTen Aarwangen

2010

Galerie Rössli Niederbipp

2010

Ausstellung mit Marianne Flück und Silvia Loevenich, Schlösschen Vorderbleichenberg Biberist

Ausszeichnungen/Preise

 

2005

1. Preis Wettbewerb junger KĂĽnstler, Kunsthaus Zofingen

2008

Ankauf Souvenir Arbeiten Präsidialamt Fachbereich Kultur Stadt Langenthal

 

 

Presse

Pressetext (zum  honorarfreien Abdruck), März 2003

"Judith Schönenberger-  Marcelle Ernst - zwei NachwuchskĂĽnstlerinnen im Kunstgarten.

Doppelausstellung im Kunstgarten Aarwangen

Zu den Zielen der  Kunstgarten Galerie gehört unter anderem das Fördern von JungkĂĽnstlerInnen. Ihnen soll zu Beginn ihrer Karriere eine Plattform geboten werden, mit ihren Werken an die Ă–ffentlichkeit zu treten.

Formensprache und  Technik der beiden jungen Frauen sind sehr verschieden, gemeinsam ist beiden, dass sie Studentinnen an der Hochschule fĂĽr Gestaltung, Kunst und Konservierung in Bern, Sudienbereich Bildnerische Gestaltung, sind.

Die 1975 geborene Marcelle Ernst arbeitet mit anderen technischen  Mitteln. Ihr Werkzeug sind Gouachefarben und Pinsel, die Werkflächen Holz,  Karton und Leinwand. Ihre anfangs verwendeten Phantasiezeichen, “Missgeschicke”  genannt, haben sich stark verändert. Entstanden sind abstrakte Wesen, organische Körper, die auf der Bildfläche unter sich und dem Raum, in dem sie zu schweben scheinen, in Beziehung stehen. Durch die Interaktion untereinander  entsteht Dynamik. So kauert zum Beispiel in der unteren linken Hälfte einer Leinwand ein verletzliches Wesen, das von unzähligen kleineren und offensichtlich angriffigen Objekten attackiert wird. Die Aggression wird durch  expressive rote Pinselstriche, die aus jeder Richtung auf das “Opfer” zielen,  verstärkt.

Auf anderen Bildern  erscheinen die Phantasiewesen in Gruppierungen, eingekapselt,  jede Gruppe  isoliert und unter sich in keiner oder nur geringer Beziehung stehend.

Sie arbeite intuitiv,  erklärt die KĂĽnstlerin; sie mag aber nicht erklären, was ihr beim Malen ihrer Bilder durch den Kopf geht und ĂĽberlässt es dem Betrachter, ob sich beim  Anschauen der Phantasiewelten von Marcelle Ernst  eine Verbindung zu den  zwischenmenschlichen Beziehungen herstellen lässt.

Die Ausstellung dauert vom 16. März bis zum 6. April 2003. Ă–ffnungszeiten: Do, Fr 15 - 18.30 / Sa 14 -  17 / So 11 - 14 Uhr. Die Vernissage findet am Sonntag, den 16. März um 14.00 Uhr statt.

Berner Rundschau MLZ 1022, 13. 3. 2003
Solothurner Zeitung MLZ 3511, 24. 3. 2003

Fantasiekäfer

Die  27-jährige Marcelle Ernst arbeitet “klassisch” mit Gouache, Bleistift auf Leinwand, Holz, Karton. Ausgehend von Fantasie-Chiffren, die sie intuitiv zu einem Alphabet entwickelte, haben diese ZeichengefĂĽge nun Gestalt angenommen,  sind ihnen Körper, Beine, Bewegungen, Augen, MĂĽnder gewachsen. Manche scheinen geflĂĽgelt, andere sind käferähnlich oder agieren wie Mutanten. Ihr Lebensraum ist der vielschichtige, monochrome Hintergrund, auf dem sie sich, mit dem  Bleistift lebendig konturiert oder zeichenhaft gekratzt, tummeln und  suchbildartig arrangieren.

Skurril gemalte und gezeichnete Wesen, Figurationen sind es, die verträumt-verletzlich in ihren Gesten und Haltungen kleine ironische Botschaften und persönliche Gedankenfragmente ĂĽber zwischenmenschliche Beziehungen verschlĂĽsseln. Da krabbeln sie in Kokons oder  sind eingekapselt in zelluläre HĂĽllen, bilden Gruppen, verlieren sich isoliert  im freien Fall, bestaunen Ge- und Erlebtes, fĂĽgen sich als untergrĂĽndige Archetypen zu eigenwillig codierten Bildgeschichten und sind dennoch in einem  unsichtbaren oder fein strukturierten Netz untereinander  gesichert.


Eva Buhrfeind

Berner Zeitung, 30.09.04

«Ihre Werke sind zu begehrt»

Beide haben sich mit den 1.-Mai-Ausschreitungen befasst: Werner Meyer hat Marcelle Ernst ins Kunsthaus eingeladen.

«Ich habe den Ausstellungstitel <Persönlich> wörtlich  genommen», sagt Werner Meyer.                           Der Langenthaler Gemeinderat wollte als  Gastkurator jemanden ins Kunsthaus einladen, der:                 1. aus der Region stammt, 2. noch nie im Kunsthaus ausgestellt hat und den er 3. persönlich kennt. Bei  Marcelle Ernst (29) aus Aarwangen, die soeben die Hochschule fĂĽr Gestaltung  abgeschlossen hat, ist all das der Fall.

Auch der 1. Mai verbindet

«Wir kennen uns seit Jahren», sagt der FĂĽrsprecher.  Sein Entscheid sei eigentlich «persönlich im quadrat», findet Meyer: «Weil ich  Marcelle gut kenne. Und weil mir ihre Werke sehr gefallen.»

Es gebe auch eine Art <berufliche Verbindung» zwischen ihm und der jungen KĂĽnstlerin: «Marcelle Ernst und ich haben quasi mal im selben  Ressort gearbeitet», scherzt der Gemeinderat fĂĽr öffentliche Sicherheit. Die  junge KĂĽnstlerin hat als Sujet fĂĽr ihre Diplomarbeit nämlich die Ausschreitungen  vom 1. Mai in Langenthal gewählt. «Marcelles Atelier befindet sich im alten Amtshaus beim Bahnhof. Dort hat sie die Auseinandersetzungen live mitgekriegt  und fotografiert», erzählt Meyer.

Er besitzt noch kein Bild

Bei Marcelle Ernst liegt die Kunst im Blut: Ihre Mutter Hedy fĂĽhrt in Aarwangen einen Kunstgarten. Hat sich Werner Meyer schon  ein Bild des Nachwuchstalents ins BĂĽro gehängt? «Nein, einen <echten Marcelle Ernst> habe ich zu meinem Leidwesen noch nicht», lacht der Langenthaler. Und schiebt gleich nach, woran das liegt: «Ihre Arbeiten sind zu begehrt. Ich kam  bis jetzt immer zu spät»

Sarah Pfäffli

FĂĽr die Ausstellung «Persönlich» haben Politiker und Vertreter kultureller Institutionen KĂĽnstler ins Kunsthaus Langenthal eingeladen. Wir haben sechs dieser Paare vorgestellt. Mit dem heutigen Teil  endet die Serie. Ă–ffnungszeiten: Do, 14-17 Uhr;Fr, 14-19 Uhr; Sa/So, 10-17 Uhr.  Noch bis Sonntag,       3. Oktober.

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